Was ist das OpenPGP-Schlüsselverzeichnis für FAU-Mitglieder?

Als Alternative zu den X.509-Nutzerzertifikaten für das S/MIME-Verfahren unterstützt das RRZE für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von E-Mails nun auch den Einsatz von OpenPGP. Um den eigenen OpenPGP-Schlüssel potenziellen Kommunikationspartnern auf sichere Weise bekannt zu machen, betreibt das RRZE einen Verifying Key Server (VKS), auf dem FAU-Mitglieder den Schlüssel für ihre persönliche @fau.de-Adresse sowie für in ihrer Verantwortung befindlicher, nicht personenbezogener Adressen (Funktionsadressen) unter @fau.de im FAU-Schlüsselverzeichnis veröffentlichen können. Damit der Schlüssel über die zugehörige Identität (E-Mail-Adresse) gefunden werden kann, müssen die Adressinhaber:innen zunächst über einen Link in einer Bestätigungsmail ihre E-Mail-Adresse verifizieren. Danach kann der Schlüssel durch eine Suche nach der E-Mail-Adresse gefunden und heruntergeladen werden, und ist zusätzlich von E-Mail-Programmen via WKD-Protokoll abrufbar. Zu den WKD-fähigen E-Mail-Programmen zählen z.B. Mozilla Thunderbird und Microsoft Outlook. Letzteres erhält die entsprechende Funktionalität über das Plugin GpgOL, welches Teil des Gpg4win-Pakets ist.

Wichtiger Hinweis:

Es ist grundsätzlich möglich, auch OpenPGP-Schlüssel für auf .fau.de oder .uni-erlangen.de endende E-Mail-Adressen im FAU-Schlüsselverzeichnis zu veröffentlichen. Via HKP-Protokoll (z.B. Schlüsselsuche im Selfservice oder über HKP-fähige E-Mail-Clients) werden auch solche Schlüssel gefunden. Der Schlüsselabruf mit E-Mail-Clients über das WKD-Protokoll ist allerdings auf E-Mail-Adressen unter @fau.de beschränkt.