Wie können sich pseudonymisierte Nutzer für ein Zoom-Meeting registrieren?

Der Host eines Zoom-Meetings kann festlegen, dass sich Teilnehmer vorab registrieren müssen. Das RRZE empfiehlt eine Registrierung nicht innerhalb von Zoom zu aktivieren, sondern diese durch ein vorgelagertes System, wie z. B. StudOn zu realisieren und den dort angemeldeten Teilnehmern einen Link zur Veranstaltung zukommen zu lassen, mit dem sie teilnehmen können.

Für die (nicht empfohlene!) Registrierung über Zoom gibt es für den Host zwei Varianten:

1. „Registrierung erforderlich“

und

2. „Nur berechtigte Nutzer können teilnehmen“

In beiden Fällen wird eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse verschickt, die einen Link enthält, der zur Teilnahme notwendig ist. Dieser Link ist jedoch nicht mit dem Account verknüpft, so dass jeder, der den Link kennt, diesen für die Teilnahme nutzen kann.

Wenn Option 1 vom Host aktiviert wurde, können die Teilnehmer eine beliebige E-Mail-Adresse angeben. Also z. B. auch von einem Dienstleister für temporäre E-Mail-Adressen wie z. B. https://temp-mail.org/de/ oder https://spamgourmet.com. Auf keinen Fall sollten pseudonymisierte Nutzer eine üblicherweise von Ihnen genutzte E-Mail-Adresse angegeben werden, da sonst die Idee der Pseudonymisierung unterlaufen wird.

Wenn zusätzlich zur Option 1 vom Host auch Option 2 aktiviert wurde, können nur E-Mail-Adressen bei der Registrierung angegeben werden, die zu einem bestehenden Zoom-Account (unabhängig ob von der FAU oder nicht) gehören. In diesem Fall müssen sich pseudonymisierte Nutzer an den Veranstalter wenden und diesen bitten, die Option zu deaktivieren oder Ihnen einen Link zuzusenden, der zu einer direkten Teilnahme berechtigt. Der Veranstalter kann diesen Link erzeugen, indem er eine Registrierung durch einen Dritten vornehmen lässt und den so erhaltenen Link weitergibt.